Rückblicke | 04.10.2009


Am „Nach-Abend“ des Tags der Deutschen Einheit sind zwei „deutsch-deutsche“ Ehepaare in der VollmOnd-Reihe des Hans-Fallada-Klubs Neustrelitz zu Gast. In Feierlaune? In Katerstimmung? Im Hotel Schlossgarten geben Hendrik und Antje Fulda sowie Matthias Heyl und Margit Maronde-Heyl literarisch Auskunft. Episoden aus dem Band „Das wunderbare Jahr der Anarchie“, aus Bernhard Schlinks Roman „Liebesfluchten“ und aus Rayk Wielands ironischer Rückschau „Ich schlage vor, dass wir uns küssen“ stehen auf der „Favoritenliste“ der beiden Paare, die mit ihren Familien in Neustrelitz zu Hause sind. Matthias Heyl, Leiter der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück und der Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte, hatte seine Erfahrungen schon in das Fallada-Klub-Projekt „Auch Neustrelitz hat Geschichte“ eingebracht. Margit Maronde-Heyl ist Projektleiterin bei der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie. Antje Fulda ist Sonderschulpädagogin, ihr Mann Hendrik Fulda Diplombiologe und Pressesprecher des Müritz-Nationalparkamts – und den Neustrelitzern auch als engagierter Stadtvertreter bekannt. Die beiden werden übrigens nächstes Jahr im neuen Bildband von Bernd Lasdin porträtiert. Das Projekt des für Serien wie „Zeitenwenden“, „Die Rückkehr der Familien“ und „Jugend – Made in Germany“ bekannten Neubrandenburger Fotografen ist diesmal Ost-West-Paaren gewidmet.